Lokale Servicestelle Couragierte Schule

Wer selber mal als Schüler_in oder Lehrkraft Teil einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC) war, weiß: Dieses Projekt erfordert einiges an Arbeit. Damit die Schulen dabei nicht auf sich allein gestellt sind, gibt es uns. Die Lokale Servicestelle Couragierte Schule bietet vielfältige Unterstützungsangebote für …

... bereits bestehende "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage":

  • bei der Planung und Durchführung alljährlicher Projekte und Aktivitäten im Rahmen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

  • bei der Öffentlichkeitsarbeit, damit euer Engagement nicht nur an eurer Schule wahrgenommen wird
  • bei der Fördermittelakquise zur Durchführung von Projekten und Seminaren
  • bei der Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen
  • bei anderweitigen Angeboten und Aktivitäten von Schüler- und Lehrer*innen in der politischen Jugendbildung und Projektarbeit


... Schulen, die Interesse haben eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu werden:   

  • bei der Vorbereitung und Umsetzung von Infoveranstaltungen, Projekten und Aktivitäten, um das Projekt innerhalb der Schule bekannt zu machen
  • bei der Suche nach geeigneten Paten für die Schule
  • bei der Planung und Durchführung der feierlichen Titelvergabe
  • bei der Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen
  • bei anderweitigen Angeboten und Aktivitäten von Schüler- und LehrerInnen in der politischen Jugendbildung und Projektarbeit


... lokale Vereine und Organisationen, die sich im Bereich der Jugendbildung und Projektarbeit engagieren:   

  • bei der Vermittlung der Angebote an die Titelschulen des Courage-Netzwerkes und andere interessierte Schulen
  • bei der Präsentation von eigenen Angeboten auf dieser Homepage, über unseren Facebook-Auftritt, unseren Twitter-Account und in unserem gedruckten Angebotskatalog
  • bei der Vernetzung mit anderen lokalen Trägern in diesem Bereich

 

 Unsere Angebote im Überblick

SoR-SmC Info-Workshop

Die Schüler_innen setzen sich mit Begriffen wie „Diskriminierung“, „Gewalt“ und „Mobbing“ in einer Reflexion von selbst erlebten Situationen auseinander. In diesem freien Austausch wird auch die Bedeutung von „Mut“, „Hilfsbereitschaft“ und „Respekt“ deutlich hervorgehoben. Dies hilft, das facettenreiche Thema um „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu beleuchten.
Darüber hinaus wird in diesem Workshop das Selbstverständnis des Projektes vorgestellt, welches die Ziele einer „Schule ohne Rassismus“ widerspiegelt, und zusammen mit den Schüler_innen Ideen gesammelt, welche helfen diese Zielsetzung zu erreichen. Im abschließenden Feedback haben die Schüler_innen die Möglichkeit, sich dazu zu äußern, ob ihnen das Projekt zusagt und welcher Eindruck der Informationsworkshop bei ihnen hinterlassen hat.
Der Informationsworkshop bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC) kennenzulernen und möchte, sowohl durch interaktive als auch durch partizipative Methoden, den Schüler_innen einen persönlichen Bezug zu diesem Thema vermitteln. Ebenso zielt er darauf ab, dass den Schüler_innen erläutert wird, was es bedeutet eine Schule ohne Rassismus zu sein und auf welchem Weg auch ihre Schule diesen Titel erwerben kann. Dazu werden im Workshop gemeinsame Ideenansätze, wie das Projekt an der Schule umgesetzt werden könnte, erarbeitet.

Erlebnistour Stadthaus

Im Jahr 2015 konzipierten wir im Bereich „Demokratie macht Schule“ ein spannendes Angebot für Schulklassen ab dem 8. Schuljahrgang. Ziel dabei ist es, den Schüler*innen einen persönlichen Zugang zu kommunaler Fraktions- und Stadtratsarbeit zu ermöglichen und so unter Anderem die individuelle Motivation und das Interesse für politische Partizipation auf kommunaler Ebene bei den Jugendlichen zu steigern.
Das Projekt besteht aus zwei Projekttagen. Teil 1 findet in der jeweiligen Schule statt und dient einer ersten thematischen Einführung und Vorbereitung des zweiten Projekttages. In diesem erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, persönlich mit Stadträt*innen und Fraktionsmitarbeiter*innen der Stadt Halle (Saale) ins Gespräch zu kommen.
Die Projekttage werden jeweils durch zwei Trainer*innen begleitet.

Politikpatenschaften für Halle

In Zeiten der angeblichen Politikverdrossenheit, vor allem bei unserer jüngeren Generation, wollen wir gelebte Demokratie in und um Schulen in Halle nachhaltig zu stärken. Was wäre da besser geeignet, als zwischen SchülerInnen und den KommunalpolitikerInnen, einen direkten, regelmäßigen Kontakt und Austausch herzustellen und zu pflegen, um sich gemeinsam mit inhaltlicher Arbeit im Stadtrat sowie den dazugehörigen Gremien und Bereichen der kommunalen Verwaltung zu beschäftigen?

Die neuen Nazis und ihre Kleider

Wer mit der Mode geht hat viel zu tun - was heute als inn gilt kann morgen schon out sein. Doch aufgepasst: Klamotten können politische Botschaften tragen und nicht immer sind diese auf den ersten Blick zu erkennen.
Eine dieser Marken ist Thor-Steinar. Sie wird gern von Rechten und jungen Neonazis getragen, denn viele Motive der Kollektion lassen eine positive Bezugnahme zu rechter und menschenverachtender Ideologie zu. Da die Kleidung sehr modisch ist und nicht jedem/r diese Bezüge sofort klar sind, kann die Marke auch Zugang zu bisher unpolitischen Käuferschichten eröffnen. Läden, die Thor-Steinar-Produkte verkaufen, sind zudem oft lokaler Treffpunkt der rechten Szene.
Ziel des Workshops ist es, Jugendliche über die Marke Thor-Steinar und die dahinter stehenden Botschaften sowie andere Marken der Rechten aufzuklären. Der Workshop soll junge Menschen auf die Gefahr solcher Läden aufmerksam machen und sie befähigen, gegen solche Marken zu argumentieren.
Darüber hinaus möchten wir junge Menschen mit dem Workshop anregen, gegen Rassismus, für ein tolerantes und menschliches Miteinander aktiv zu werden und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

 

Das sind wir

Valentin Michaelis – Fsj im politischen Leben

Ich bin Valentin, ich arbeite seit dem 01.09.2016 im Projekt mit. Ich bin hier in Halle aufgewachsen, meine alte Schule, die IGS, ist seit letzem Jahr auch Schule ohne Rassismus. Die Arbeit im Projekt ist mir persönlich wichtig, weil es eine gute Möglichkeit bietet, Lehrer*innen und Schulen in ihrer Arbeit zu stützen und zu sensibilisieren.

 

Ansprechpartnerin

Das Büro der Lokalen Servicestelle Couragierte Schule ist Montag bis Donnerstag von 10-16 Uhr besetzt, es befindet sich in den Räumen des Friedenskreis Halle e.V. Außerdem kommen wir zu Beratungsgesprächen auch gern in Ihre Schule oder Einrichtung.


Lokale Servicestelle Couragierte Schule
c/o Friedenskreis Halle e.V.
Maria Wagner
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345/27980752
E-Mail: maria.wagner [at] friedenskreis-halle [punkt] de
www.friedenskreis-halle.de

 

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