Filme

In dieser Kategorie findet ihr Filme zu Themen des Courage-Netzwerkes: Demokratie und Beteiligung, Rechtsextremismus, Antiziganismus, Flucht und Asyl, Antisemitismus, Rassismus, geschlechtlich-sexuelle Identität, Geschlechterrollen, Zivilcourage, (transkulturelle) Vielfalt, Diskriminierung und Historisch-politische Bildung.

Beschreibung:

Auch und gerade Mädchen und junge Frauen nehmen Sexismus in seinen verschiedenen Ausprägungsformen aktuell wahr. Sie nehmen ihn anders wahr als in der Frauenbewegung der 70er- und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts und gehen damit auch anders um. Betroffen von Sexismus sind - unabhängig von ihrer eigenen Wahrnehmung und Deutung€“ - 100 % aller Mädchen und Frauen.

€¨Wenngleich auch Jungen und Männer von Geschlechterungerechtigkeit betroffen sind, konzentriert sich diese Dokumentation thematisch auf Mädchen und junge Frauen. Die Protagonistinnen setzen sich in dem Film intensiv mit dem Thema Sexismus auseinander und schildern dabei ihr ganz persönliches Erleben von Sexismus und ihren Umgang damit. Sie berichten von ihren Eindrücken, Erfahrungen, Ängsten und Wünschen, ohne sich dabei in einer Opferrolle festzuschreiben.

Inhaltlich geht es dabei u. a. um folgende Aspekte: Klischees und traditionelle Rollenbilder von Mann und Frau, sprachlicher Sexismus, alltäglicher Sexismus und Belästigungen auf der Straߟe, in der Schule oder beim Feiern, Sexismus in der Schule, positiv gemeinter Sexismus wie Beschützer oder Kavalier sein, Sexismus in den Medien, Sexismus am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz, Liebesbeziehungen und Sexualität.

Ziel der Dokumentation ist es, männliche wie weibliche ZuschauerInnen für das Thema Sexismus zu sensibilisieren, Verständnis für Genderaspekte zu erzeugen und Geschlechtergerechtigkeit und damit ein positives Leben und Zusammenleben aller mit gleichen Entwicklungschancen zu unterstützen.

Erscheinungsjahr:
2016

Preis:
Kaufpreis: 30 Euro
Ausleihe: 10 Euro

Erhätlich bei:
Medienprojekt Wuppertal
http://www.medienprojekt-wuppertal.de/

Beschreibung:

»Alles Mädchen, alles Junge« ist ein Zusammenschnitt der beiden Filmreihen »Alles Mädchen« und »Alles Junge« zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in gemischt-geschlechtlichen Gruppen.

Der Film dient zur Reflexion der eigenen Geschlechtsrolle und zur Information über das andere Geschlecht. Er gibt authentische Einblicke in die Lebenswelt von Jungen und Mädchen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen aus ihrer eigenen Sichtweise. Neben persönlichen Interviews zu den großen Lebens- und Entwicklungsthemen, wie dem Umgang mit dem eigenen Körper und Rollenerwartungen, mit Liebe und Sexualität und mit der eigenen sexuellen Orientierung (hierbei auch Transgender), dem Erleben von und dem Umgang mit Gewalt, beinhaltet der Film persönliche Videotagebücher und die filmische Begleitung der Jungen und Mädchen in ihrem Alltag.

Die Grundfrage des Films ist: Wie wird aus einem Jungen ein Mann, wie wird aus einem Mädchen eine Frau und wie kann ein positives Leben und Zusammenleben von Mädchen und Jungen in der Gesellschaft mit gleichen Entwicklungschancen individuell und kollektiv gelingen?

Erscheinungsjahr:
2016

Preis:
Kaufpreis: 30 Euro
Ausleihe: 10 Euro

Erhätlich bei:
Medienprojekt Wuppertal
http://www.medienprojekt-wuppertal.de/

Beschreibung:

Für jeden Menschen ist das Finden der eigenen Geschlechterrolle eine besondere Herausforderung, ohne dass es vielen so bewusst ist. Die Filmreihe beschreibt das Jungesein aus der Sichtweise von Jugendlichen. Unterschiedliche Typen von Jungen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen berichten durch Interviews und Videotagebücher, welches Bild sie von sich selbst als Junge haben und welche Erwartungen von außen an sie herangetragen werden.

In den Interviews geht es ums Mannwerden, um die Rolle in der eigenen Familie und Schule, das Verhältnis zum eigenen und anderen Geschlecht, um Liebe und Selbstannahme. Die Videotagebücher zeigen den eigenen Alltag mit der Grundfrage: Was hat das, was ich tue, mit meinem Geschlecht zu tun? Dabei wird deutlich, dass die Jungen ihr eigenes Geschlecht mit unterschiedlichen Augen sehen: von der selbstverständlichen Annahme der eigenen Männlichkeit bis hin zur kompletten Ablehnung der Kategorien Mann/Frau.

Die Filme geben authentische Einblicke in die Lebenswelt von Jungen und sensibilisieren den Blick aufs eigene und andere Geschlecht.

Erscheinungsjahr:
2016

Preis:
Kaufpreis: 30 Euro
Ausleihe: 10 Euro

Erhätlich bei:
Medienprojekt Wuppertal
http://www.medienprojekt-wuppertal.de/

 

 

Beschreibung:

Mädchen sollen heute am besten alles sein: burschikos wie Pippi Langstrumpf und feminin wie Prinzessin Lillifee zugleich. Die Vielzahl der Möglichkeiten und teils widersprüchlichen Anforderungen macht es Mädchen nicht immer leicht, ihren eigenen Weg zu finden. Gesellschaftliche Rollenbilder sind deutlich weiter und zugleich widersprüchlich geworden. Sie stellen so viele Optionen bereit, Mädchen zu sein, dass es wenig Orientierung gibt.

Der Film zeigt anhand von Portraits ganz verschiedener Mädchen der Generation Z das persönliche Erleben der weiblichen Geschlechterrolle in unserer Gesellschaft: Delia (13) ist engagiert und emanzipiert. Sie liebt es, ein Mädchen zu sein und die »typischen« Merkmale eines Mädchens selbstbewusst auszuleben, dabei sind ihr Aussehen und Verhalten wichtig. Van-Lam (17) kritisiert Mädchenklischees. Sie versucht ihnen bewusst zu widersprechen und trotzdem als Mädchen wahrgenommen zu werden. Angelina (13) würde gerne Fuߟball spielen, ihre Familie findet das unangebracht. Sie hinterfragt ihre eigene Rollenerwartung des Mädchenseins und die ihrer Familie. Melanie (18) ist ein Tomboy. So werden Mädchen bezeichnet, die sich entsprechend der gängigen Geschlechterrolle von Jungen verhalten und kleiden. Die lesbische Skateboardfahrerin wird oft für einen Jungen gehalten und stellt bei ihrem Hobby Cosplay (einem japanischen Verkleidungstrend) meist eine männliche Figur dar. Nadine (19) ist eine extrovertierte Muslimin. Sie verlässt das Haus meist nur geschminkt,€“ auch wenn es zum Sport geht€“ und setzt sich mit ihren Einschränkungen als Mädchen auseinander.

Die Mädchen reflektieren ihr Leben und setzen sich mit ihrer Positionierung in unserer Gesellschaft sowie den Themen Anerkennung, Liebe, Freundschaft und Erwartungen auseinander. Persönliche Videotagebücher und die filmische Begleitung der Mädchen in ihrem Alltag zeichnen ein Bild der heutigen sogenannten Digital Natives.

Veröffentlichungsjahr:
2016

Preis:
Kaufpreis: 30 Euro
Ausleihe: 10 Euro

Erhältlich bei:
Medienprojekt Wuppertal
http://www.medienprojekt-wuppertal.de/

 




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