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28. Februar | 18:00 - 21:00

Die EU hat die tödlichsten Grenzen der Welt, wobei die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla die am stärksten abgesicherten Grenzposten der EU sind. Afrika und die Europäische Union werden hier durch eine hochgesicherte Grenzanlage, bestehend aus drei Zäunen, voneinander getrennt. In den Wäldern des Bergausläufers vor Melilla leben Geflüchtete, meist aus der Subsahara-Region, die versuchen, diese direkte Landgrenze zwischen Marokko und Spanien zu überqueren. So auch der Malier Abou Bakar Sidibé, der zugleich Protagonist und Dokumentierender in LES SAUTEURS ist.
Er gibt Einblick in die soziale Organisation der Community und tristen Ausblick auf das vermeintliche Eldorado Europa. In LES SAUTEURS findet ein einzigartiger Perspektivenwechsel statt: Dem abstrakt anonymen Wärmebild der Überwachungskamera wird der subjektive Blick eines Individuums entgegengesetzt.

Im Filmgespräch mit Abou Bakar Sidibé und Moritz Siebert (Co-Regisseur) spricht Anne Wedekind (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.) über die Entstehungsgeschichte dieser herausragenden Dokumentation und über den ‚Traum von Europa‘ wie er sich dem jederzeit von Abschiebung bedrohten Abou Bakar Sidibé darstellt.

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt e.V.

Der Eintritt ist frei




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