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Die AG Zuwanderung hat sich im letzten halben Jahr intensiv mit der
Diskriminierung von Rom*nja in Halle auseinandergesetzt. Wir unterstützen ihre Position und bitten um Weiterverbreitung des Aufrufes.

ZIVILGESELLSCHAFT FÜR ROM*NJA!

Seit dem 1. Januar 2014 haben auch rumänische und bulgarische Staatsangehörige die uneingeschränkte Arbeitnehmer*innenfreizügigkeit in der EU erlangt. Diese Freiheit, welche für alle EU-Bürger*innen selbstverständlich ist, nutzen seitdem auch Menschen mit rumänischem Pass, um nach Deutschland und Halle zu ziehen. Die meisten von ihnen verstehen sich selbst als Rom*nja oder werden in der Öffentlichkeit als solche wahrgenommen.

28. Februar | 18:00 - 21:00

Die EU hat die tödlichsten Grenzen der Welt, wobei die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla die am stärksten abgesicherten Grenzposten der EU sind. Afrika und die Europäische Union werden hier durch eine hochgesicherte Grenzanlage, bestehend aus drei Zäunen, voneinander getrennt. In den Wäldern des Bergausläufers vor Melilla leben Geflüchtete, meist aus der Subsahara-Region, die versuchen, diese direkte Landgrenze zwischen Marokko und Spanien zu überqueren. So auch der Malier Abou Bakar Sidibé, der zugleich Protagonist und Dokumentierender in LES SAUTEURS ist.
Er gibt Einblick in die soziale Organisation der Community und tristen Ausblick auf das vermeintliche Eldorado Europa. In LES SAUTEURS findet ein einzigartiger Perspektivenwechsel statt: Dem abstrakt anonymen Wärmebild der Überwachungskamera wird der subjektive Blick eines Individuums entgegengesetzt.

Im Filmgespräch mit Abou Bakar Sidibé und Moritz Siebert (Co-Regisseur) spricht Anne Wedekind (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.) über die Entstehungsgeschichte dieser herausragenden Dokumentation und über den ‚Traum von Europa‘ wie er sich dem jederzeit von Abschiebung bedrohten Abou Bakar Sidibé darstellt.

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt e.V.

Der Eintritt ist frei

Tagesseminar | 17.02. | Magdeburg
Tagesseminar | 18.02. | Halle (Saale

Unter dem Schlagwort einer angeblichen „Frühsexualisierung“ mobilisieren Antifeminist/innen unterschiedlicher politischer Spektren gegen eine Pädagogik der Vielfalt. Populistische Angriffe gegen feministische Ideen und Errungenschaften gehören nicht nur in der AfD zum guten Ton. Das Schüren von Ressentiments bringt Konservative, Maskulist/innen und Rechtspopulist/innen zusammen und wird mehr und mehr salonfähig.

WIE GEHT FRIEDEN?
4. März 2017 in Halle/Saale:
Friedensbildung hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung und inhaltlich-methodische Weiterentwicklungen erlebt. Mit dem Fachtag wird dieses dynamische Feld interessierten Lehrkräften und Multiplikator_innen vorgestellt.

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen wir zusammen mit der Latina und der Landeskoordination von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" die Ausstellung "'Lasst mich ich selbst sein.' Anne Franks Lebensgeschichte" des Anne Frank Zentrums Berlin. Die Ausstellung ist bundesweit erstmalig an einer Schule zu sehen. Das Besondere: Jugendliche begleiten Jugendliche! Ausbildungstermine: 9. und 10. März 2017. Besucht werden kann die Ausstellung vom 13. März bis 6. April 2017.

 Im Frühling führt das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung wieder eine Teamschulung durch. Dabei können sich junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zu Teamer*innen von Projektschultagen gegen Diskriminierung, Rassismus und Neonazismus ausbilden lassen. In der 6-tägigen Schulung werden thematische wie auch methodische Grundkenntnisse für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen vermittelt.




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