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(H)alle in Bewegung: Für Solidarität, Selbstbestimmung und Vielfalt

Der Christopher Street Day in Halle wird organistiert und koordiniert von BBZ "lebensart" e.V. und der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V. Schirmherr ist  Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister Halle (Saale). Folgendes steht auf dem Programm:
- CSD-Veranstaltungswochen vom 25. August bis 10. September
- CSD-Straßenfest am Sonnabend, 2. September, 14 bis 20 Uhr auf dem Marktplatz
- CSD-Party am Sonnabend, 2. September, ab 20 Uhr im Studio Halle

Alle Informationen gibt es unter: http://csdhalle.de/

Einladung Workshop:

„Vielfalt in der Schule: Wie sichtbar ist Diversität im Alltag?“

Wie kann der Schulalltag möglichst diskriminierungsfrei gestaltet und Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Muttersprache und Weltbild gefördert werden?
Wie kann Diskriminierung begegnet werden?
Welche Rolle spielt Sprache hierbei?
Und wie kann es gelingen gemeinsam mit den Schüler*innen und ihren Eltern eine motivierende und leistungsfördernde Schulatmosphäre zu schaffen?

Mit einer spannenden Aktion endete das Schuljahr des Gynmasiums Johann Gottfried Herder. Am 22.06. bekam die Schule den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen.

Vor 12 Jahren verbrannte Oury Jalloh aus Sierra Leone in einer dessauer Gefängniszelle. Die Umstände, unter denen er starb, sind bis heute nicht geklärt und die Aktivist*innen, die sich mit dem Fall befassen, erdulden bis heute schwere Repressionen. Der Tod von Oury Jalloh ist kein Einzelfall. Tagtäglich werden People of Color benachteiligt, wird ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert oder unmöglich gemacht, sind sie behördlicher Willkür ausgesetzt und wird ihnen das Grundrecht auf Chancengleichheit verwehrt. Diese Ungleichbehandlung durch staatliche Stellen hat einen Namen: institutioneller Rassismus.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums im Schuljahr 2017/18 der ersten halleschen Courage-Schule KGS Ulrich von Hutten startet nun das Projekt „Mut–ICH“! Am 19. April trafen sich erstmalig Schüler*innen aus neun Titelschulen und setzten sich gemeinsam mit den Fragen „Wo bin ich mutig?“, „Wie viel Mut brauche ich in meinem Alltag?“ und „Wie kann ich anderen helfen, selbst mutig zu sein?“ auseinander. Viele neue Leute konnten sich kennen lernen, erste Eindrücke zum Thema gewinnen und schon so Einiges an Ideen für die weitere Arbeit zusammentragen. In dem Projekt werden insgesamt fünfzehn Holzwürfel von den Schüler*innen gestaltet - denn so viele Schulen in Halle tragen momentan den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Die teilnehmenden Schüler*innen erarbeiten die Motive in Gruppen, rund um die Themen Mut und Courage. Die Ergebnisse werden als Wanderausstellung ab September an den Courage-Schulen der Stadt Halle zu sehen sein.

Die Wanderausstellung "'Lasst mich ich selbst sein' Anne Franks Lebensgeschichte" ist an zwei Tagen außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet:

am Sonntag, 2. April von 14 bis 18 Uhr und

am Donnerstag, 6. April von 17 bis 19 Uhr.




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